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Was verursacht Lymphödeme? Wenn die  Lymphflüssigkeit sich im Körper sammelt und staut, ist meist ein geregelter Abfluss der Lymphflüssigkeit nicht mehr möglich. Die Schwellung ist ein Zeichen dafür, dass das Lymphsystem mit dem Abtransport der Flüssigkeit überfordert ist. Man unterscheidet zwei Arten von Lymphödemen, das primäre Lymphödem und das sekundäre Lymphödem. Beim primären Lymphödem ist das lymphatische System von Geburt an nicht vollständig entwickelt oder beeinträchtigt. Bei einem sekundären Lymphödem liegt die Ursache an einer Auswirkung von außen, zum Beispiel eine Operation, einer Bestrahlung, Verletzung, Verbrennung oder eine Krebs Erkrankung. Am häufigsten treten Lymphödeme an den Armen und Beinen auf, generell können sie jedoch überall am Körper entstehen. Abhilfe:

Manuelle Lymphdrainage und weitere Behandlung durch einen Spezialisten

Die Lymphdrainage durch den Therapeuten selbst ist eine entspannende und schonende Art der Behandlung. Sie wirkt je nach Stadium des jeweilig vorhandenen Ödems in Zusammenhang mit Kompression ausübender Kleidung wie  Kompressionsstrümpfen oder auch Verbänden mittels Druck von Außen auf die Schwellung und optimiert so die Rückbildung des Lymphödems. Die Ziele einer Ödemtherapie sind immer die gleichen. Der Umfang soll bestmöglich verringert und anschließend gehalten werden. Dies zu schaffen stellt eine große Herausforderung dar. Die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) und die Kompressionstherapie sind wichtige Bestandteile für eine erfolgreichen Behandlung.

KPE - Komplexe Physikalische Entstauungstherapie

Die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie ist eine der effektivsten Therapien bei der Behandlung eines Lip- oder Lymphödems. Diese wird in zwei Phasen unterteilt: Die Entstauungsphase und die Erhaltungsphase. Phase I = Entstauungsphase In der Entstauungsphase wird das Ziel verfolgt, die betroffene Extremität optimal zu entstauen. Dies wird durch die vier unten stehenden Elemente erreicht: •   Manuelle Lymphdrainage (MLD) •   Kompressionstherapie      •   Bewegungstherapie •   Hautpflege Phase II = Erhaltungsphase Das Ziel in der Erhaltungsphase ist es, das Ergebnis, der ersten Phase, zu erhalten. Auch hier sind die vier oben genannten Elemente wieder von großer Bedeutung. Wenn diese jedoch nicht auf Dauer berücksichtigt werden, kehrt die Schwellung in die betroffene Extremität zurück. Zusätzlich kann der Therapieerfolg mit den beiden folgenden Elementen positiv beeinflusst werden: •    Gesunde Ernährung •    Gutes Selbstmanagement

Kompression ist hierbei ein wichtiger Bestandteil der Therapie

Um eine wirkungsvolle Entstauung zu gewährleisten, sollte die Manuelle Lymphdrainage (MLD) mit einer Kompressionstherapie kombiniert werden. Daher sollten direkt nach der MLD spezielle Kompressionsverbände/Bandagierungen (Phase1) durch den Therapeuten angelegt werden. Dieser spezielle Verband drückt auf die betroffene Stelle, sodass der Umfang des Ödems sich täglich verringert. Wenn das Gewebe entstaut ist, wird der Kompressionsverband für die Erhaltungsphase durch einen flachgestrickten Kompressionsstrumpf (Phase2) ersetzt. Dieses hochwertige und individuell angemessene Hilfsmittel sichert bei täglicher Anwendung langfristig den Therapieerfolg.  Folgende Symptome können auf ein Lymphödem hinweisen: • Eine Schwellung, die seit mehr als 3 Monaten, oder direkt nach einem Unfall auftritt • Der Krankheitsbeginn kann schnell oder langsam verlaufen • Beginnt meist in den Händen oder Füßen • Fortschreitende Beschwerden • Nach dem Eindrücken der Schwellung mit dem Finger bleibt eine Delle zurück (sogenannte   Dellbarkeit) • Spannungsgefühl oder Temperaturveränderungen in einigen Körperarealen; Kleidung, Schmuck oder Schuhe können sich enger anfühlen • Einschränkung der Beweglichkeit • Ein Gefühl der Schwere oder Beengtheit im betroffenen Körperteil Wird bei Ihnen ein Lymphödem diagnostiziert, stellt Ihnen Ihr Arzt eine enstprechende Verordnung zur Behandlung aus mit der Sie den Lymph-Therapeuten Ihres Vertrauens aufsuchen können. Ich z.B. würde mit Ihnen gemeinsam einen geeigneten Therapieplan entwickeln. Für weitere interessante Informationen über die Entstehung und Behandlung von Lymphödemen verweise ich auf weiterführendes Informationsmaterial der Firma JOBST Textauszüge und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von April 2018 der BU Health and Medical Solutions BSN-JOBST GMBH

Ursachen Arten & Behandlung von Lymphödemen

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Ursachen Arten & Behandlung von Lymphödemen

Was verursacht Lymphödeme? Wenn die  Lymphflüssigkeit sich im Körper sammelt und staut, ist meist ein geregelter Abfluss der Lymphflüssigkeit nicht mehr möglich. Die Schwellung ist ein Zeichen dafür, daß das Lymphsystem mit dem Abtransport der Flüssigkeit überfordert ist. Man unterscheidet zwei Arten von Lymphödemen, das primäre Lymphödem und das sekundäre Lymphödem. Beim primären Lymphödem ist das lymphatische System von Geburt an nicht vollständig entwickelt oder beeinträchtigt. Bei einem sekundären Lymphödem liegt die Ursache an einer Auswirkung von außen, zum Beispiel eine Operation, einer Bestrahlung, Verletzung, Verbrennung oder eine Krebs Erkrankung. Am häufigsten treten Lymphödeme an den Armen und Beinen auf, generell können sie jedoch überall am Körper entstehen. Abhilfe:

Manuelle Lymphdrainage und weitere Behandlung

durch einen Spezialisten

Die Lymphdrainage durch den Therapeuten selbst ist eine entspannende und schonende Art der Behandlung. Sie wirkt je nach Stadium des jeweilig vorhandenen Ödems in Zusammenhang mit Kompression ausübender Kleidung wie  Kompressionsstrümpfen oder auch Verbänden mittels Druck von Außen auf die Schwellung und optimiert so die Rückbildung des Lymphödems. Die Ziele einer Ödemtherapie sind immer die gleichen. Der Umfang soll bestmöglich verringert und anschließend gehalten werden. Dies zu schaffen stellt eine große Herausforderung dar. Die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) und die Kompressionstherapie sind wichtige Bestandteile für eine erfolgreichen Behandlung.

KPE - Komplexe Physikalische Entstauungstherapie

Die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie ist eine der effektivsten Therapien bei der Behandlung eines Lip- oder Lymphödems. Diese wird in zwei Phasen unterteilt: Die Entstauungsphase und die Erhaltungsphase. Phase I = Entstauungsphase In der Entstauungsphase wird das Ziel verfolgt, die betroffene Extremität optimal zu entstauen. Dies wird durch die vier unten stehenden Elemente erreicht: •   Manuelle Lymphdrainage (MLD) •   Kompressionstherapie      •   Bewegungstherapie •   Hautpflege Phase II = Erhaltungsphase Das Ziel in der Erhaltungsphase ist es, das Ergebnis, der ersten Phase, zu erhalten. Auch hier sind die vier oben genannten Elemente wieder von großer Bedeutung. Wenn diese jedoch nicht auf Dauer berücksichtigt werden, kehrt die Schwellung in die betroffene Extremität zurück. Zusätzlich kann der Therapieerfolg mit den beiden folgenden Elementen positiv beeinflusst werden: •    Gesunde Ernährung •    Gutes Selbstmanagement

Kompression ist hierbei ein wichtiger Bestandteil der

Therapie

Um eine wirkungsvolle Entstauung zu gewährleisten, sollte die Manuelle Lymphdrainage (MLD) mit einer Kompressionstherapie kombiniert werden. Daher sollten direkt nach der MLD spezielle Kompressionsverbände/Bandagierungen (Phase1) durch den Therapeuten angelegt werden. Dieser spezielle Verband drückt auf die betroffene Stelle, sodaß der Umfang des Ödems sich täglich verringert. Wenn das Gewebe entstaut ist, wird der Kompressionsverband für die Erhaltungsphase durch einen flachgestrickten Kompressionsstrumpf (Phase2) ersetzt. Dieses hochwertige und individuell angemessene Hilfsmittel sichert bei täglicher Anwendung langfristig den Therapieerfolg. Folgende Symptome können auf ein Lymphödem hinweisen: • Eine Schwellung, die seit mehr als 3 Monaten, oder direkt nach einem Unfall auftritt • Der Krankheitsbeginn kann schnell oder langsam verlaufen • Beginnt meist in den Händen oder Füßen • Fortschreitende Beschwerden • Nach dem Eindrücken der Schwellung mit dem Finger bleibt eine Delle zurück (sogenannte   Dellbarkeit) • Spannungsgefühl oder Temperaturveränderungen in einigen Körperarealen; Kleidung, Schmuck oder Schuhe können sich enger anfühlen • Einschränkung der Beweglichkeit • Ein Gefühl der Schwere oder Beengtheit im betroffenen Körperteil Wird bei Ihnen ein Lymphödem diagnostiziert, stellt Ihnen Ihr Arzt eine enstprechende Verordnung zur Behandlung aus mit der Sie den Lymph-Therapeuten Ihres Vertrauens aufsuchen können. Ich z.B. würde mit Ihnen gemeinsam einen geeigneten Therapieplan entwickeln. Für weitere interessante Informationen über die Entstehung und Behandlung von Lymphödemen verweise ich auf weiterführendes Informationsmaterial der Firma JOBST Textauszüge und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von April 2018 der BU Health and Medical Solutions BSN-JOBST GMBH
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