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Das Lymphsystem und seine Funktionen

Seite 2 von 3 Überschüssige Flüssigkeit abtransportieren Das im Körpergewebe zirkulierende Blut hinterlässt Stoffwechselendprodukte, Proteine (z.B. Albumin) und Flüssigkeiten. Nach der Nutzung der Nährstoffe durch den Körper, bleiben Stoffwechselprodukte wie z. B. Wasser, Proteine, Fette, Enzyme und andere Stoffe zurück. Die überschüssige Flüssigkeit, wird über die Kapillaren in das Lymphsystem abgeleitet, wo es gefiltert und dem Blut wieder zugeführt  wird. Aufnahme von Lipiden (Fettabsorption) Das Lymphsystem absorbiert auch Lipide (Fette) aus dem Verdauungstrakt und leitet diese ins Blut weiter. Was ist ein Lymphödem? Ihnen wurde die Diagnose für Ihre Beschwerden mitgeteilt und Sie haben nun einen Namen für die vermehrten Ansammlungen von Gewebsflüssigkeit in Armen oder Beinen. Das Lymphödem Ein Lymphödem ist eine Erkrankung, bei der sich eine proteinreiche Flüssigkeit namens Lymphe oder Lymphflüssigkeit im Gewebe direkt unter der Haut ansammelt und Schwellungen verursacht. Das Lymphsystem durchzieht den gesamten Körper und fungiert als Leitungssystem für die Lymphflüssigkeit. Wenn das Lymphsystem nicht mehr richtig funktioniert, sei es aufgrund einer angeborenen Störung oder einer Schädigung durch eine OP, eine Strahlentherapie oder ein Trauma, kann der Körper die Lymphflüssigkeit nicht mehr ordnungsgemäß abtransportieren. Ein nicht funktionierendes System hat zur Folge, dass Eiweiße und Gewebsflüssigkeit nicht ausreichend abtransportiert werden, sondern im Gewebe zwischen den Zellen verbleiben. An der betroffenen Stelle entsteht eine Schwellung. Die Schwellung kann fast alle Teile des Körpers betreffen. Meistens jedoch sind das Arme und Beine oder auch Brust oder Brustwand, Kopf und Hals. Generell können Lymphödeme auch im Gesicht, am Bauch oder an den Genitalien auftreten. Staut sich überschüssige Flüssigkeit im Gewebe, so schwellen die betroffenen Körperregionen an und vergrößern sich im Extremfall. Auch der gesamte Körper kann betroffen sein – dann spricht man von einem generalisierten Lymphödem. Mehr zum Thema lesen Zurück zu Seite 1/3
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Das Lymphödem

Ein Lymphödem ist eine Erkrankung, bei der sich eine proteinreiche Flüssigkeit namens Lymphe oder Lymphflüssigkeit im Gewebe direkt unter der Haut ansammelt und Schwellungen verursacht. Das Lymphsystem durchzieht den gesamten Körper und fungiert als Leitungssystem für die Lymphflüssigkeit. Wenn das Lymphsystem nicht mehr richtig funktioniert, sei es aufgrund einer angeborenen Störung oder einer Schädigung durch eine OP, eine Strahlentherapie oder ein Trauma, kann der Körper die Lymphflüssigkeit nicht mehr ordnungsgemäß abtransportieren. Ein nicht funktionierendes System hat zur Folge, daß Eiweiße und Gewebsflüssigkeit nicht ausreichend abtransportiert werden, sondern im Gewebe zwischen den Zellen verbleiben. An der betroffenen Stelle entsteht eine Schwellung. Die Schwellung kann fast alle Teile des Körpers betreffen. Meistens jedoch sind das Arme und Beine oder auch Brust oder Brustwand, Kopf und Hals. Generell können Lymphödeme auch im Gesicht, am Bauch oder an den Genitalien auftreten. Staut sich überschüssige Flüssigkeit im Gewebe, so schwellen die betroffenen Körperregionen an und vergrößern sich im Extremfall. Auch der gesamte Körper kann betroffen sein – dann spricht man von einem generalisierten Lymphödem. weiterlesen